Waschen bei 30 Grad?

Wie sinnvoll ist waschen bei 30 Grad?

Richtiges Waschen bei 30 Grad

Die Hersteller von Waschmittel und Reinigungsmittel werben seit langem schon mit Waschmitteln, die auch bei niedrigen Temperaturen ihre volle Waschkraft entfalten, sodass der Verbraucher auch bei geringen Temperaturen eine saubere und reine Wäsche hat. Viele Menschen trauen dem ganzen jedoch nicht recht, da es allgemein bekannt ist, dass Bakterien, Keime und Vieren nur bei hohen Temperaturen getötet werden können, sodass es nachvollziehbar ist, wenn man seine Wäsche nicht bei unter 40 Grad waschen möchte. Doch für die Umwelt, die Fasern des Stoffes, den Stromverbrauch und letztendlich für den eigenen Geldbeutel lohnt sich das Waschen bei 30 Grad auf jeden Fall.

Warum bei 30 Grad waschen?

Bei viele stellt sich die Frage, warum man seine überhaupt Wäsche bei 30 Grad waschen sollte, wenn allgemein bekannt ist, dass Bakterien und Keime nur bei hohen Temperaturen absterben Flecken besser bei 60 als bei 30 Grad herausgewaschen werden können. Das Waschen bei 30 Grad hat jedoch viele Vorteile für den Verbraucher. Zuallererst kann mit dem Waschen bei niedrigen Temperaturen eine Menge Strom und damit viel Geld gespart werden, weil die Waschmaschine die meiste Energie für das Erhitzen des Wassers benötigt. Wird bei niedrigen Temperaturen gewaschen, so wird das Wasser auch nur gering erwärmt und die Maschine braucht weniger Strom.
Auf der anderen Seite werden die Fasern und die Farben des Stoffes bei niedrigen Temperaturen besser geschont. Stoffe wie Wolle, Seide oder Acryl mögen handwarme Temperaturen lieber, ist das Wasser zu heiß könnten die Fasern brechen oder verfilzen und die weichen und glänzenden Eigenschaften des Stoffes sind hinüber. Außerdem könnten schneller Löcher in den Geweben entstehen, beziehungsweise sich die Form des Textils verändern.
Zum Erhalt der kräftigen Farben von Stoffen, sollte man die Textilien lieber bei niedrigen Temperaturen waschen. Einige Textilien sind mit Farben gefärbt worden, die sich bei hohen Temperaturen lösen, sodass die Wäsche verblasst und die ursprünglichen Farben schnell ausgeblichen sind.

 

Bei 30 Grad waschen dankt Technik?

Im Allgemeinen hat sich das Prinzip, wonach Wäsche nur wirklich sauberer wird, wenn sie bei heißer Temperatur gewaschen oder viel Waschpulver beigefügt wird. Doch nicht alle Stoffe vertragen hohe Temperaturen und mit dem Trend zur Nachhaltigkeit und zu energiearmen Waschprogrammen, preisen die Hersteller von Waschmaschinen und Waschmittel Waschgänge an, bei denen die Wäsche bei nur 30° Celsius oder weniger sauber wird. Der technologische Fortschritt, der dahinter steht ist eine Errungenschaft für die Ressourcensparsamkeit, denn das Erwärmen der Temperatur verbraucht beim Waschen die meiste Energie. Doch nicht alle Textilien und auch nicht alle Flecken sind für diese Niedrigwaschgänge geeignet. Dennoch raten Verbraucherzentralen dem Verbraucher, die Wäsche häufiger bei nur geringen Temperaturen zu waschen.

Warum bei 30 Grad Waschen?

Der Hauptgrund, warum man häufiger bei 30 Grad waschen sollte, liegt definitiv im Energiesparen. Laut Untersuchen hat das Waschen einen Anteil von 4 Prozent am jährlichen Stromverbrauch der privaten Haushalte. Wird vorrangig bei niedrigen Temperaturen gewaschen, so kann der Stromverbrauch beim Waschen auf das Jahr gerechnet um rund ein Drittel gesenkt werden.

Energiesparen ist seit der Energiewende nicht nur auf der politischen Agenda angekommen, sondern auch schon lange ein Thema in den privaten Haushalten. Die Verbrauchswerte einer neuen Waschmaschine haben bei der Kaufentscheidung entscheidende Rolle eingenommen und der Verbraucher investiert lieber ein bisschen mehr bei den Anschaffungskosten, wenn sich langfristig die Kostenersparnisse beim Strom lohnen. Danach haben sich auch viele Hersteller bei der Weiterentwicklung ihrer Waschmaschinen gerichtet. Doch neben einer stromsparenden Technologie, kann der Verbraucher bei der Benutzung des richtigen Programms, der korrekten Beladung der Maschine und mit einer niedrigen Waschtemperatur viel erreichen.

Anders als meistens angenommen, verbraucht eine Waschmaschine nicht beim Waschen oder Schleudern viel Energie, sondern der meiste Strom wird beim Erwärmen des Wassers benötigt. So verwundert es auch nicht, dass eine 30-Grad-Wäsche nur ein Fünftel so viel Strom verbraucht, wie eine 60-Grad-Wäsche. Aus diesem Grund setzen sich nicht nur viele Umweltorganisationen, sondern auch viele Verbraucherschutzgruppen für das Waschen bei niedrigeren Temperaturen ein.

Kurzprogramme sind übrigens nicht energiesparender, denn die Waschmaschine verbraucht bei kurzen Programmen mehr Wasser und mehr Energie.

Wird die Wäsche dabei überhaupt sauber?

Viele Menschen denken, dass bei niedrigen Temperaturen die Wäsche nicht richtig sauber wird und die Flecken noch in den Geweben bleiben. Dies stimmt jedoch nur bedingt, denn nicht nur die Temperatur, sondern auch die Waschtechnik, die Zeit und das Waschmittel sind entscheidende Faktoren bei der Waschkraft einer Waschmaschine. In der Regel wirken alle vier Faktoren gleichstark auf das Ergebnis einer Wäsche ein. Allerdings können Mechanik und die Zeit viel wettmachen und haben einen großen Einfluss auf den Sauberkeitsgrad der Wäsche. Insbesondere beim Waschen mit niedrigeren Temperaturen ist es deshalb ratsam ein geeignetes Programm dafür auszuwählen. Die meisten neueren Maschinen verfügen über 30-Grad-Programme, die so vorprogrammiert sind, dass sie mithilfe einer Waschtechnologie die Temperaturdifferenz ausgleichen und die Wäsche mindestens genauso sauber wird. Meistens brauchen diese Programme auch ein bisschen mehr Zeit.

Wie gehen Flecken bei 30° Grad aus den Textilien?

Natürlich befindet sich auch unter normaler Wäsche, die eigentlich für eine 30-Grad-Waschung geeignet wäre immer wieder ein Kleidungsstück, dass starke Flecke aufweist, die auf gar keinen Fall mit niedrigen Temperaturen auszuwaschen sind. Dazu zählen insbesondere Flecken mit einem hohen Fettanteil, wie schwere Öle und organische Flecken mit einem Proteinanteil.

Doch auch Textilien mit vielen oder starken Flecken können in eine 30-Grad-Wäsche gewaschen werden und werden sauber und rein. Flecken sollten dabei jedoch immer mit einem spezifischen Mittel vorbehandelt werden. Je früher der Fleck behandelt wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er sich restlos aus dem Gewebe löst. Die Inhaltsstoffe der Fleckenlöser sind den chemischen Eigenschaften von hartnäckigen Flecken wie Öl oder Blut angepasst.

Können mit 30°-Wäsche die Hygienestandards bedient werden?

Die Angst, dass die Wäsche bei einer 30-Grad-Waschung zwar sauber, aber nicht rein ist, stellt sich als unbegründet dar. Denn wie schon erwähnt, ist die Waschtemperatur nur ein kleiner Faktor, der den Sauberkeitsgrad der Wäsche bestimmt. Allerdings können Keime und Bakterien durchaus nur bei höheren Temperaturen ab 60 Grad abgetötet werden, sodass die Frage nach dem Erreichend er Hygienestandards durchaus berechtigt ist.

In der Regel reicht es, wenn die Kleidung bei 30 bis 40 Grad gewaschen wird, der der „Alltagsschmutz“ für gewöhnlich keine gefährlichen Keime aufweist. Allerdings ist es ratsam Waschmittel zu verwenden, die Bleichmittel beinhalten, da diese Bakterien und Keime auch bei niedrigen Temperaturen abtöten.

Für die Hygiene der Waschmaschine selber sollte eine regelmäßige Pflege der Waschmaschine das Absetzen von Bakterien und Pilzen vorbeugen. Dazu zählen Waschgänge mit höherer Temperatur und spezielle Reinigungsdurchläufe.

Welche Waschmittel bei 30°-Wäsche verwenden?

Fast jeder große und kleine Waschmittelhersteller vertreibt heutzutage Waschmittel, die bei einer niedrigen Temperatur die Wäsche sauber und rein bekommen. Bessere Tenside und die in Vollwaschmitteln beigefügte Bleiche garantieren heutzutage auch bei nur 30 Grad eine optimale Reinigungsleistung der Waschmittel auch bei niedrigeren Temperaturen. Einige Waschmittelhersteller versprechen sogar schon ein sauberes Ergebnis bei nur 20 Grad, wobei auch hier gesagt werden muss, dass nur das Waschpulver alleine nicht zum gewünschten Ergebnis führt. Das richtige Waschprogramm und eine Fleckenvorbehandlung müssen unbedingt beachtet werden.

Heutzutage unterscheiden sich die Waschmittel in ihrer Waschwirkung auch bei 30-Grad-Wäschen kaum noch. Der Verbraucher kann als sowohl zu der Marke Ariel und Persil, als auch zu dem Waschpulver von Aldi und Lidl greifen.

Welche Wäsche kann bei 30° gewaschen werden?

Generell können alle Stoffe, die waschmaschinentauglich sind, bei 30 Grad gewaschen werden. Am besten eigenen sich alle Baumwollstoffe, wie T-Shirts, Hemden, Kleider und Röcke und Jeans, wenn bei ihnen nur Schweiß, Hautschuppen und Gerüche ausgewaschen werden sollen und kleinere Flecken vorbehandelt wurden. Auch Stoffschuhe, Gardinen und Polsterstoffe dürfen gerne bei niedrigen Temperaturen in die Waschmaschine.

Welche Wäsche sollte nicht bei 30° gewaschen werden?

Textilien, die in Kontakt mit Keimen oder Bakterien waren (bei Krankheit oder ähnlichem), sollten nicht nur bei 30 Grad gewaschen werden. Zwar schaffen die heutigen Waschtechniken und Waschmittel ziemlich viel, aber das Risiko, dass die Bakterien beim Waschen überleben ist groß. Bettdecken, Laken, Handtücher und zum Teil Unterwäsche sollte mindestens bei 60 Grad gewaschen werden, damit alle Keime aus den Stoffen abgetötet werden. Auch Küchentextilien, die in Kontakt mit Speisen kommen könnten, wie Geschirrtücher, Wisch- oder Topflappen brauchen hohe Temperaturen.

Was beeinflusst den Grad der Sauberkeit?

In der Bevölkerung hat sich das Bild gefestigt, dass vor allem die Waschtemperatur und die Menge an Waschpulver den Grad der Sauberkeit bei der Wäsche beeinflussen. Dies ist jedoch nicht ganz richtig, denn neben dem Waschmittel, ist es vor allem die Waschdauer und die Waschtechnik, die bestimmen, wie sauber eine Wäsche wird und ob der Dreck restlos aus den Tiefen der Fasern beseitigt wurde.
Genauer genommen hängt die Waschleistung einer Waschmaschine von den vier Faktoren Waschmittel, Mechanik, Zeit und Temperatur ab. In der Regel wirken alle vier Faktoren gleichstark. Wird ein Faktor vermindert, so müssen die anderen Faktoren ihre Effizienz ausweiten. Wenn die Temperatur eines Waschganges also auf nur 30 Grad herabgesetzt wird, so wirkt das Waschmittel intensiver, die Waschmechanik anders und die Wäsche braucht in den meisten Fällen länger, ehe sie sauber ist.
Bei den Niedrig-Waschprogrammen der Waschmaschinen ist die Ausweitung der Funktionen der anderen Faktoren schon vorprogrammiert, sodass der Verbraucher sich nur noch um die richtige Menge an Waschmittel kümmern muss.

Wie funktioniert Waschpulver bei 30 Grad?

Das Waschmittel hat einen hohen Einfluss auf den Grad der Sauberkeit der Wäsche und das Abtöten der Keime in der Wäsche. Zum Entfernen von Flecken, Schweiß, Hautfetten und Staub sind die Tenside zuständig, die wie Seife in den Fasern wirken. Vollwaschmittel verfügen darüber hinaus noch über einen gewissen Anteil an Bleichstoffen, die für die Haut unbedenklich sind, aber Bakterien und Keime abtöten. In Colorwaschmitteln finden sich solche Bleichmittel nicht, denn diese lassen die Farbe verblassen und wirken entgegengesetzt zu den Farbstabilisatoren von Colorwaschmitteln. In einigen Fällen wird den Colorwaschmitteln Desinfektionsmitteln hinzugegeben. Auf Dauer sollte man jedoch auf Desinfektionsmittel verzichten, da diese Resistenzen und Allergien auslösen könnten.

Welche Wäsche darf bei 30 Grad gewaschen werden?

Jeder Stoff, der für die Waschmaschine geeignet ist, lässt sich auch bei 30 Grad waschen, denn diese Waschtemperatur ist am schonendsten für die Fasern. Allerdings entscheidet der Grad der Verschmutzung über die Wahl der richtigen Waschtemperatur. Bunte Wäsche, die nur leicht verschmutzt ist, also ein paar Tage getragen wurde und bis auf Schweißflecken und Tragespuren keine Verschmutzungen aufweist, kann wunderbar bei 30 Grad gewaschen werden. Dazu zählen T-Shirts, Hemden, Röcke, Kleider und Jeanshosen, die nur im normalen Büroalltag angezogen wurden.

Was darf nicht bei 30 Grad gewaschen werden?

Auch wenn das Waschen bei 30 Grad viel Energie und Geld spart, sollte nicht alles bei so niedrigen Temperaturen gewaschen werden. Bettwäsche, Handtücher und Hygienestoffe, wie Unterwäsche, Babywindeln oder Verbände sollten mindestens bei 60 Grad gereinigt werden, wobei die letzten beiden 90 Grad brauchen. Im Allgemeinen braucht Babykleidung immer hohe Temperaturen, weil Kleinkinder auf die Bakterien in der Wäsche noch empfindlicher reagieren als Erwachsene.

Welche Waschmittel können bei 30 Grad verwendet werden?

Heutzutage ist jedes Waschmittel für das Waschen bei 30 Grad geeignet. Auch wenn es nicht explizit auf der Verpackung des Waschmittels vermerkt ist, können alle Voll- und Colorwaschmittel für das Waschen bei 30 Grad verwendet werden. Bei niedrigeren Temperaturen, wie 20 Grad, dürfen nur bestimmte Waschmittel genommen werden, da sonst die Gefahr besteht, dass die Wäsche nicht richtig rein wird.
Alternativen zu Waschmittel, wie Waschnüsse und der Waschball, entfalten ihre Waschkraft auch bei 30 Grad. Diese beiden Alternativen wirken anders als Tenside oder Bleichmittel und können unabhängig der Temperatur zum Waschen eingesetzt werden.

Welche Flecken verschwinden (nicht) bei 30 Grad?

Die meisten harmlosen Flecken, wie Kaffee, Schlamm, Kugelschreiber oder sanfte Essensreste verschwinden beim Waschen mit 30 Grad. Bestimmte Flecken wie Blut oder Eiter brauchen sogar niedrige Temperaturen, damit sich die Proteine nicht in den Fasern festsetzen. Doch egal ob 30 Grad oder höher, Flecken sollten vor dem Waschen immer mit dem richtigen Mittel bearbeitet werden, damit sie nach dem Waschen auch wirklich draußen sind.

Fazit: Waschen bei 30 Grad

Das Waschen bei 30 Grad hat viele Vorteile: Zum einen spart die Waschmaschine viel Strom und der Verbraucher dadurch viel Geld, denn die Waschmaschinen verwendete die meiste Energie zum Erwärmen des Wassers. Darüber hinaus ist das Waschen bei niedrigen Temperaturen sowohl für die Fasern, als auch für die Farbe des Stoffes gesund, denn beides wird bei niedrigen Temperaturen geschont. Doch nicht alle Textilien sollte man aus hygienischen Gründen bei niedrigen Temperaturen waschen. Die meisten Wäschen brauchen allerdings nur niedrige Temperaturen.


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