Geld sparen beim Waschen

Geld sparen beim Waschen

Geld sparen beim Waschen

170 EUR und mehr im Jahr waschend leicht sparen

Beim Wäsche waschen Geld sparen? Die Konsumausgaben in deutschen Haushalten steigen schon seit Jahren stetig an. So lag der gesamte Konsum im Jahr 2016 bei satten 1,6 Billionen Euro – das ist eine Zahl mit 11 Nullen. Ebenso sparen wir Deutschen gerne und wenn man es bei Kleinigkeiten, wie dem Waschen machen kann umso besser. Noch besser natürlich, wenn der Aufwand gering und das Ergebnis hoch ist.

Ich habe mich damit beschäftigt wie man das hinbekommt und einige sinnvolle und leicht umsetzbare Tipps zusammengestellt. Am Ende des Artikels stelle ich noch einige abenteuerliche Tipps vor, die man gerne mal ausprobieren kann. Oder besser nicht.

Wie kann man beim Wäsche waschen Energie, Wasser und Kosten einsparen?

Regel 1 zum Geld sparen – Trommel vollmachen

Grundsätzlich sollte man darauf achten, die Wäschetrommel möglichst voll zu beladen. Ein guter Tipp hier ist immer eine Handbreit Platz auf der Wäsche zu lassen, damit sich das Wasser und das Waschmittel gut verteilt. Moderne Waschmaschinen sind dem sehr gut gewachsen, aber man sollte natürlich immer auf das Programm achten – viele Waschmaschinen schaffen in den Feinwäsche oder Hygieneprogramme meist nur die halbe oder Drittelfüllung, wohingegen die gängigen Programme wie Koch- und Buntwäsche mit der vollen Beladung durchlaufen können. Feine Stoffe benötigen eben mehr Pflege und mehr Platz.

Wer also wartet, bis sich eine vollständige Wäscheladung angesammelt hat, kann natürlich Energie, Wasser und Waschmittel sparen.

Sparpotenzial: Laut dem IKW – dem Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e. V aus Frankfurt kann eine vierköpfige Familie die Anzahl der Waschgänge jährlich um 20% von 300 auf 240 Wäschen reduziert werden und spart damit bereits 35 Euro im Jahr.

 

Regel 2 zum Geld sparen – Niedrige Waschtemperatur wählen

Durch diesen Weg lassen sich bis zu 20 EUR im Jahr einsparen.

Das Prinzip ist einfach. Da Waschmaschinen für das Erwärmen von Wasser die meiste Energie benötigen, wird an diesem Punkt angesetzt. Man macht sich das Prinzip des Sinnerschen Kreises zu nutzen, so dass bei gleicher Temperatur ein besseres Waschergebnis erzielt wird, je länger die Waschzeit ist. Damit erreicht man im Vergleich saubere Wäsche bei geringerem Energieverbrauch und in der Praxis bedeutet das keine große Umstellung. Einfach statt 60° einfach mit 40° Grad waschen. Der Nachteil an dieser Taktik kann aber eine muffende Waschmaschine sein.

Daher ist es ratsam die Waschmaschine wenigstens einmal im Monat bei 60 Grad durchlaufen zu lassen, so dass Gerüche entfernt und Waschmittelrückstände auch entfernt werden können.

Regel 3 zum Geld sparen – Je länger, desto günstiger

Regel 3 ist daher keine Überraschung. Je länger man wäscht, desto günstiger wird der Verbrauch. Denn der Energieverbrauch ist gerade bei Kurzprogrammen proportional gesehen höher als bei den Eco Programmen, da die Maschine das Waschwasser in kurzer Zeit erhitzen muss. In den Produktbeschreibungen auf unserer Seite sieht man es aber durchweg: Eco Programmen brauchen teilweise bis zu 4 Stunden – auch bei den neuen und modernen Waschmaschinen der Markenhersteller.

Regel 4 zum Geld sparen – Waschmittel richtig dosieren

Im Schnitt wird von 300 Waschgängen im Jahr ausgegangen – auch wenn die Hersteller meist auf den Etiketten von 220 Standardwaschgängen ausgehen. Wer also bei 300 Waschdurchläufen zu viel Waschmittel nutzt, zahlt drauf. Zumal eine Überdosierung im schlimmsten Fall der Wäsche schaden kann. Allerdings ist die Art der Dosierung auch von der Wasserhärte abhängig.

Ein Beispiel: Je weicher das Wasser, desto weniger Waschmittel brauche ich. Um es einfach auszudrücken, je weniger Kalk das Wasser enthält, desto mehr kann man sparen. Die meisten Hersteller bieten hier auch Dosierhilfen an und die modernen Waschmaschinen können ebenfalls exakt dosieren und geben sogar vor, wie viel Waschmittel für die in der Trommel befindliche Wäsche benötigt wird.

Wenn man auf die Dosierung achtet, kann man bis zu 30 Euro pro Jahr sparen. Waschmittel zu sparen schont lohnt sich, da es Geld spart und die Umwelt schont.

Regel 5 zum Geld sparen – Möglichst nicht von Hand waschen

In Ordnung, das ist vielleicht zu viel des Guten und im Alltag kommt so was vermutlich nur in Familienhaushalten und nie bei Männerhaushalten vor: Von Hand waschen.

Zum Glück gibt es aber entsprechende Waschprogramme mit Namen wie „Wolle/Hand“ bei der Bauknecht WA PLUS 744 Waschmaschine. Diese Handwaschprogramme arbeiten viel schonender als wenn man mit falscher Technik die Textilien unnötig strapaziert und sogar kaputt macht. Und preiswerter ist die Maschinenhandwäsche wegen der niedrigen Waschtemperatur ebenso. Allerdings passt meist nur sehr wenig Wäsche in die Waschtrommel.

Regel 6 zum Geld sparen – Nach dem Waschen – Trocknen

Hättest du es gewusst, dass 50% der Energie im Waschprozess nur auf den Trockner entfallen? Ein Wäschetrockner ist ein echter Energiefresser. Aber auch das Trocknen in beheizten Räumen kostet Energie und ist daher keine Alternative. Zumal man sich klar machen muss, das jede Menge Wasserdampf entsteht – die Wohnung wird muffig, der Raum wird durch das verdampfende Wasser abgekühlt und die Heizung muss noch mehr arbeiten. Sonne und Windkraft im Freien sind dagegen kostenlos. Wer also kann, sollte große Textilien einfach im freien auf die Wäscheleine packen.

Klar, für viele, wie für mich, ist das als Allergiker eher keine Option, aber diese Art zu trocknen kann bis zu 85 EUR im Jahr sparen! Und das schon, wenn du nur die Hälfte der Wäsche draußen und die andere Hälfte altbewährt im Trockner trocknest.

 

Verrückte Ideen zum Energiesparen

  1. Die Wäsche bei Frost trocknen.

Ja, das ist schon etwas ausgefallener. Zugegeben. Aber wenn es draußen Minusgrade hat, kann die Wäsche draußen gefrieren und trocknet dann. Man nennt das Sublimation. Dabei gefriert das Wasser und verdunstet dann ohne nochmal flüssig zu werden. Bedingung dafür, dass es funktionieren soll ist das draußen eine niedrige Luftfeuchtigkeit herrscht und es unter null Grad sein muss. Damit ließen sich die gesamten Waschtrockner Kosten sparen. Ob es funktioniert?

  1. Regenwasser zum Waschen nutzen.

Vorweg, ich würde das nicht machen. Selbst das Umweltbundesamt rät von der Nutzung des Regenwassers zum Wäsche waschen aus hygienischen Gründen ab. Aber theoretisch scheint es mir möglich, da Regenwasser weiches Wasser ist und man daher weniger Waschmittel benötigt. Außerdem spart man dadurch Wasserkosten.

 

Fazit

Der Beitrag hatte zum Ziel, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie man nebenbei und mit wenig Aufwand bares Geld sparen kann. Auch Kleinvieh macht Mist und wenn man bewusst mit seinen Ressourcen umgeht hat man am Ende schon ein kleines Taschengeld zur Verfügung.

Mache die Maschine möglichst voll, wasche mit 40°, wähle ein EcoProgramm, dosiere nach Anweisung und trockne das Nötigste an Wäsche im Trockner und den Rest im Freien, wenn es geht. Damit kannst du spielend leicht Geld sparen.

 

Die besten Waschmaschinen.
Bestseller
Waschmaschinen 2017 – Alle Ergebnisse im Überblick.
Zum Waschmaschinen Ratgeber
Offene Fragen? Jetzt Kontakt aufnehmen.
Interesse an weiteren Produkten?

0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.