Waschtipps für Allergiker

Wenn der Frühling kommt – 6 Waschtipps für Allergiker

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Waschtipps für Allergiker: Der Frühling ist schon da und der Sommer naht. Die Saison bringt nicht nur gutes Wetter, sondern auch Allergien. Als Allergikerin reibe ich mir ständig die Augen, meine Nase läuft und ich habe Schwierigkeiten beim Atmen, besonders an schönen Tagen.

2018 war besonders anstrengend, weil wir ein Mastjahr hatten. In solchen Jahren produzieren die Bäume besonders viele Pollen.

Neben den üblichen Medikamenten helfen aber auch die Waschtipps, die bei mir gut funktioniert haben. Das gehört auch dazu, damit Sie zu Hause nicht mit einer tropfenden Nase und geschwollenen Augen aufwachen. Bewusstes Achten auf das Waschen ist besonders wichtig für diejenigen, die keine Medikamente verwenden wollen oder können.

Es gibt ein paar Dinge zu beachten, deshalb fassen wir die wichtigsten Tipps am Ende zusammen.

  

Die richtige Waschmaschine

Besonders für Allergiker kommt es auf jede Stellschraube an, um das Leiden so erträglich wie möglich zu machen. Eine davon ist die Wahl der richtigen, allergikerfreundlichen Waschmaschine. Hier hilft ein Blick in Richtung ECARF. ECARF ist eine europäische Stiftung, die sich mit der Erforschung von Allergien befasst. Die Stiftung ist bei der Charite angesiedelt und hat eine gewisse Glaubwürdigkeit, so dass ihre Empfehlungen für allergikerfreundliche Produkte befolgt werden sollten. Die ECARF-Kriterien zur Bewertung von Waschmaschinen finden Sie unter folgendem Link.. Insbesondere da die Wäsche nach dem Waschen direkt mit der Haut in Berührung kommt, muss sichergestellt werden, dass sich keine allergieauslösenden Rückstände im Textilgewebe befinden.

Aktuell empfiehlt die ECARF die Maschinen der folgenden Hersteller.

Wenn draußen nichts mehr geht, ist jedes Mittel recht

Dampfwaschmaschinen

Alternativ: Waschmaschinen mit Dampffunktion. Hier wird die Wäsche mit Dampf ohne chemische Zusätze gereinigt. Dampf bietet viele Vorteile: Es reinigt die Wäsche tief im Gewebe, ohne das Textil zu strapazieren. Die Nutzungsdauer der Wäsche wird verlängert. Für Allergiker ist Dampf eine gute Wahl, da er nicht nur praktisch alle – 99,9 % – Allergene entfernt, sondern auch keine Reizungen durch Zusatzstoffe verursacht. Schließlich kennt es jeder vom Bügeleisen. Dampf kann Falten und Gerüche entfernen.

Die Technologie, die dahinter steckt, heißt Dampftechnik. Die Stiftung Warentest hat tatsächlich ein besseres Waschergebnis gefunden. Allerdings auf Kosten eines höheren Strom- und Wasserverbrauchs. Letztendlich ist es immer eine Frage, wie sehr Sie leiden.

Unsere Empfehlung: Die LG Waschmaschine F14WM8EN0 mit 8 kg und die folgenden Maschinen:

  

Es beginnt schon beim Waschen

Mehrere Studien haben gezeigt, dass die Mehrzahl der Allergene erst bei 60 Grad abgetötet wird. Ein Waschgang bei 40 Grad schont zwar die Wäsche, die Allergene bleiben aber am Gewebe haften und wirken weiterhin irritierend auf den Organismus. Dafür gibt es bereits Waschmaschinen mit Extraprogrammen – das Wachs wird dann kurz auf 60 Grad erhitzt, um die Pollen abzutöten. Besonders Gräserpollen oder Milben sind hier tückisch. Aber nicht jedes Kleidungsstück kann 60 Grad vertragen. Um einen ähnlichen Effekt zu erzielen, können Sie die Wäsche wie gewohnt bei 30 oder 40 Grad waschen und dann mehrmals das Spülprogramm der Waschmaschine nutzen. Wenn die Maschine dies nicht unterstützt, können Sie das Kleidungsstück mehrmals unter kaltem Wasser spülen.

Bei empfindlichen Allergikern, die unter Tierhaaren leiden, hilft selbst eine 60-Grad-Wäsche nur bedingt, da Tierhautschuppen noch am Textil haften können. Katzenhaare sind besonders hartnäckig. Nur Tierentfernungsprogramme und spezielle Reinigungsmittel können helfen. Aber auch hier sollten Sie darauf achten, dass Sie die Wäsche nicht ruinieren.

 

Waschmittel für Allergiker

Im Allgemeinen sollten Sie die Verwendung von Waschmittelzusätzen vermeiden. Zum Beispiel kann die Verwendung von Weichspülern aufgrund der enthaltenen Tenside die Haut und Schleimhäute von Allergikern reizen und die Symptome verschlimmern. Es gibt auch Hinweise darauf, dass sich hier direkt Allergien entwickeln können. Aus diesem Grund sollte man auf die Inhaltsstoffe der Reinigungsmittel achten und im Extremfall spezielle Reinigungsmittel für Allergiker verwenden.

Ich nehme das Persil Sensitive Gel* als Waschmittel meiner Wahl.

 

Waschnuss verwenden

Die Waschnuss stammt aus Asien und erfreut sich dort großer Beliebtheit zum Waschen von Kleidung und Haaren. Die Nuss ist ein reines Naturprodukt und daher prinzipiell für Allergiker geeignet. Auch Menschen mit Neurodermitis können davon profitieren. Das lässt sich natürlich wieder rückgängig machen, denn die Waschnuss gibt Wirkstoffe in die Wäsche und das Wasser ab. Deshalb sollten Sie die Verwendung zunächst sorgfältig testen.

Sie wird wegen des Wirkstoffs Saponin verwendet, der eine lösungsmittelhaltige Wirkung hat. Es enthält keine Gerüche, keine Bleichmittel und keine starken Gerüche.

Waschnüsse werden in kleinen Stoffbeuteln geliefert und sind für alle Waschtemperaturen und -zyklen geeignet. Sie können sie für bis zu 3 Wäschen verwenden und sind somit sparsam im Verbrauch. Legen Sie den Beutel einfach zwischen die Wäsche und lassen Sie die Waschmaschine laufen. Nehmen Sie sie nach dem Waschen heraus und trocknen Sie die Wäsche.

Sie können sehen, ob ein seifenartiger Saft herauskommt, wenn Sie die Nuss auspressen – dann ist die Nuss für eine weitere Verwendung bereit.

Insgesamt ist die Waschnuss in ihrer Wirkung schwächer als ein Reinigungsmittel. Ich selbst verwende die Waschnuss nicht, weil wir bei uns hartes kalkhaltiges Wasser haben und eine Waschnuss keine Inhaltsstoffe hat, die hier entkalkend wirken.

Natürlich können Sie Zitronenkörner oder Essig hinzufügen, aber das vertrage ich nicht. Außerdem kann die Wäsche mit der Zeit einen Grauschleier bekommen, was besonders bei bedruckten T-Shirts unangenehm ist.

Für Menschen mit hohem Druck ist die Erdnuss eine Option und sollte zumindest ausprobiert werden.

 

Richtig Trocknen

Während der Pollensaison sollten Sie die Wäsche natürlich nicht draußen zum Trocknen aufhängen, da viele Pollen an der Kleidung haften. Dies würde das Waschen im Voraus nicht sehr sinnvoll machen. Die Wäsche sollte gut getrocknet werden. Vorzugsweise in einem Trockner oder in einem gut belüfteten Innenbereich. Aber nicht in der Wohnung, denn auch hier entsteht eine hohe Luftfeuchtigkeit, bei der Sie die Wohnung lüften müssen, wodurch wieder Pollen eingetragen werden.

Hier kann ein Luftreiniger, der 99,9% aller Allergene aus der Luft entfernt, sicher helfen.

 

Weitere Tipps

Experten empfehlen generell die Blockade. Pollen sollten nicht mit in die Wohnung oder das Haus genommen werden. Das bedeutet vor allem, dass Allergiker ihre Jacken, Hemden und Schuhe an der Tür ausziehen und am Eingang abgeben sollten. Hier sollte ein Luftreiniger aufgestellt werden. Es hilft auch, die Kleidung zu wechseln, sobald Sie zu Hause ankommen, und verschmutzte Wäsche an einem festen Platz oder direkt in der Wäscherei zu lagern. Es hilft auch, abends vor dem Schlafengehen zu duschen und sich zu waschen (besonders die Haare), um die Pollen loszuwerden.

 

Fazit

Waschtipps für Allergiker ist ein weites Thema, weil alles miteinander zusammenhängt. Es ist wichtig, eine geeignete Waschmaschine zu wählen, dann müssen Sie auf das Waschmittel achten, das Sie verwenden, und schließlich ist die Wahl des Trockners ebenso wichtig.

Abgesehen davon gibt es aber noch viele andere Faktoren zu beachten, wenn Sie eine Allergie haben: Das fängt schon bei der Wahl des Trockners an oder bei der Wahl der richtigen Bettwaren. Es gibt auch zahlreiche Hilfsmittel wie Luftreiniger, die zur Verbesserung der Luftqualität beitragen können. Wenn es zu unangenehm wird, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Er kann die Diagnose stellen und eventuell Medikamente verschreiben.

Wir wünschen allen Allergikern eine möglichst ruhige Saison.

Weitere Lektüren: https://www.forum-waschen.de/files/content/Materialien/Faltblaetter,%20Broschueren/WaeschepflegeAllergikerhaushalt.pdf

 


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